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Ich packe in meine Dachbox…

08.02.2018

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Mit dem Auto in die Skiferien: Hat man nicht nur die komplette Skiausrüstung im Gepäck, sondern vielleicht noch der Nachwuchs auf der Rückbank, wird es schnell ganz schön eng im Auto. Deshalb entscheiden sich viele Familien für eine Dachbox. Die Box kann relativ problemlos auf das Auto montiert und nach den Ferien schnell wieder entfernt werden. Allerdings gilt es bei der Wahl und der Nutzung einer Dachbox einiges zu beachten.

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Entscheid und Kauf

Bevor man sich für eine Dachbox entscheidet, müssen gewisse Punkte geklärt werden. Zuerst sollte man den Fahrzeugausweis des Autos prüfen. Die Angabe unter Ziffer 55 verrät uns die maximal erlaubte Dachlast.  Meistens liegt diese zwischen 50 und 100 Kilogramm. Das Gewicht der Dachträger und der Dachbox müssen natürlich von dieser maximal erlaubten Dachlast abgezogen werden, um die effektive Zuladung für die Dachbox herauszufinden.
Wird die Dachbox mehrheitlich im Winter für Skier und ähnliches gebraucht, empfiehlt es sich ein langes Modell auszusuchen. Verwendet man die Box aber eher für andere Zwecke, passt eine kürzere, dafür breitere Variante besser.


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Montage und Beladung

Die Dachbox wird entweder an der Dachreling, an der Regenrinne oder an vom Autohersteller angebrachten Befestigungspunkten montiert. Es gilt abzuklären, ob das gewünschte Box-Modell mit den Gegebenheiten des Autos zusammenpasst.

Es empfiehlt sich die Box im vorderen Teil mit weichem Gepäck auszustatten, damit bei einem Unfall die Gefahr vom Durchbrechen durch spitze Gegenstände (wie z.B. Skier) vermindert wird. Zudem sollte die Ladung immer korrekt mit Gurten gesichert werden.
Grundsätzlich sind schwere Gegenstände im Fahrzeug zu transportieren, die Dachbox sollte für leichtere Sachen genutzt werden.
Die Box lässt den Schwerpunkt des Autos anheben, was das Fahrverhalten negativ beeinflusst. Auch die nun grössere Seitenfläche des Autos, ist empfindlicher gegen Seitenwind. Dementsprechend muss das Fahrverhalten, beziehungsweise das Tempo angepasst werden.
Und Achtung: Schnell kann vergessen werden, dass durch die erweiterte Gesamthöhe des Autos viele Parkhäuser und Garagen nicht mehr passierbar sind.
Der Treibstoffverbrauch des Fahrzeugs wird mit der Dachbox bis um 20% erhöht. Aus diesem Grund sollte die Dachbox bei Nichtgebrauch immer demontiert werden.


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Versicherung

Die Dachbox gehört autoversicherungstechnisch zum "Zubehör".  D.h. eventuell führt die Anschaffung einer Dachbox zu einer höheren Zubehörsumme, was der Autoversicherung gemeldet werden muss.
Bei einem versicherten Kaskoereignis (z.B. Kollision oder Diebstahl) ist die Dachbox zu den gleichen Konditionen wie das Fahrzeug selbst versichert.
Wird die Dachbox aufgebrochen und der Inhalt gestohlen, kommt die Zusatzversicherung "Persönliche Effekte" zum Zug. Diese Deckung bezahlt die Beschädigung oder den Verlust des Inhaltes. Besitzt man eine Hausratversicherung mit der Deckung "einfacher Diebstahl auswärts", kann der Schaden auch über diese Zusatzversicherung abgewickelt werden.


Hält man sich an diese Empfehlungen und klärt man mit der Autoversicherung die genannten Punkte ab, sind schon mal wichtige Vorbereitungen für die Skiferien getroffen. Um dann noch eine rundum gelungene Ferienzeit zu erleben, braucht es nur noch eine ordentliche Portion Schnee, einen vorsichtigen Fahrstil auf den Skiern (und natürlich mit dem Auto), um auch allfällige Kollisionen auf der Skipiste (und auf der Strasse) zu verhindern.


Mehr Informationen zur Autoversicherung smile.car finden Sie hier