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Gianni zeigt's: Kreisverkehr fahren

25.07.2018

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«De Schneller isch de Gschwinder» – auch wenn sich die Autofahrer im Kreisverkehr oft nach diesem Credo verhalten, gibt es doch einige Vorschriften die beachtet werden müssen. Die wichtigsten fünf Regeln hat Fahrlehrer Gianni Sebestin hier zusammengestellt

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1. Achtung Linksvortritt

Im Gegensatz zur normalen Regelung gilt beim Kreisverkehr Linksvortritt. Also: Lassen Sie Autos, die bereits im Kreisel sind und von links kommen, vorbeifahren.

2. Slow down

Bevor Sie in den Kreisel einfahren, sollten Sie Ihre Geschwindigkeit reduzieren. So können Sie besser im richtigen Moment einbiegen.

3. Blinken ist ein Muss

Anders als viele vermuten, ist das Blinken im Kreisverkehr nicht freiwillig, sondern Pflicht. In der Verkehrsreglnverordnung steht klar geschrieben: «Das Verlassen des Kreisels muss angezeigt werden.» Setzen Sie also immer den Blinker, wenn Sie den Kreisverkehr verlassen möchten. Wollen Sie bereits bei der ersten Ausfahrt aus? Dann können Sie den Blinker bereits 30 Meter vor dem Kreisel einstellen.

4. Alle sind gleich

Ob Velo, Auto oder öffentlicher Bus – im Kreisel haben alle Fahrzeuge die gleichen Regeln. So hat auch der öffentliche Verkehr kein Vortritt im Kreisverkehr.

5. Sonderfall Doppelkreisverkehr

Bei einem doppelspurigen Kreisverkehr gibt es ein paar Spezialregeln zu beachten. Nehmen Sie für die erste und zweite Ausfahrt jeweils die rechte Spur, für alle weiteren Ausfahrten die linke. Aber Vorsicht: Auf der linken Spur im doppelspurigen Kreisverkehr erlischt der Linksvortritt.


Thumbnail mit Titelbild von «Gianni zeigt’s»

Gianni zeigt’s – die häufigsten Fahrfehler aufgedeckt

Wie funktioniert das schon wieder mit dem Einstellen des Autositzes? Wie gross sollte der Abstand zum nächsten Fahrzeug sein? Und wie ist das überhaupt mit dem Blinken im Kreisverkehr?

Gianni Sebestin, seit acht Jahren Fahrlehrer, hat die häufigsten Fahrfehler aufgedeckt und zeigt, wie’s richtig geht. Mittlerweile führt er seine eigene Fahrschule LetZHGo in Zürich und wurde von seinen Fahrschülern schon dreimal zum „Topfahrlehrer“ gewählt.
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