Home > Über uns > News > Giannis_Experten-Tipps

Starten Sie sicher in die Motorradsaison!

30.03.2017

Fahrleher_Header_Motorradsaison_Toeff_Tipps_smile_direct 

Noch eingerostet vom langen Winter? Damit Ihre erste Tour auf dem Töff unfallfrei verläuft, bekommen Sie von unserem Experten Gianni Sebestin 5 wertvolle Tipps zum Start in die neue Motorradsaison.

  1. Ab in die Garage und den Töff gut durchchecken

    Nach dem Winter sind nicht nur Sie etwas eingerostet, sondern auch Ihr Töff. Deswegen überprüfen Sie Gummi und Kunststoffe auf Risse, den Lack auf Kratzer – spezielle Silikonsprays und Lack-Auffrischer helfen bei der Pflege. Danach fetten Sie die Kette, checken den Reifendruck, Ölstand und Kühlwasser. Wenn Sie den Töff starten, überprüfen Sie die Lichter und Bremsen. Wenn Sie sich unsicher fühlen, viele Werkstätten bieten einen günstigen Frühjahrs-Service an.

  2. Überschätzen Sie sich nicht nach dem langen Winter

    Bevor Sie auf den Töff steigen, bereiten Sie sich mental und körperlich auf die erste Fahrt vor. Man vergisst schnell, wie anstrengend Motorradfahren ist. Ein kleines Fitnessprogramm kann dabei nicht schaden: Regelmässiges Joggen und Kräftigungsübungen für den Schulter- und Nackenbereich beugen Muskelkater und Verspannungen vor. Entspannungsübungen helfen, die Konzentration zu trainieren. Gianni Sebestin empfiehlt zudem, die erste Strecke inklusive der Kurven im Kopf “abzufahren”.

  3. Am ersten schönen, warmen Tag geht es endlich auf die Strasse

    Gianni Sebestin fliegt jedes Jahr Ende Januar nach Marbella, um dort seinen Töff richtig warm zu fahren. Er würde das jedem Biker empfehlen, so kann entspannt Fahrpraxis aufgebaut werden. Für alle Daheimgeblieben empfiehlt er, sich für die erste Fahrt nach dem Winter einen wirklich schönen Tag auszusuchen – ohne Regen- oder Frostgefahr! Am besten fahren Sie mitten am Tag, um nicht in das tückische Dämmerlicht zu geraten.


    Fahrleher_Artikel_1_Motorradsaison_Toeff_smile_direct


  4. Fahren Sie sich und Ihren Töff erst einmal warm

    Drehen Sie erst einmal eine Runde auf einer Ihnen bekannten Strecke und nicht länger als eine halbe Stunde. Gianni Sebestin empfiehlt im Idealfall eine abgesperrte Strecke - wenn dies nicht möglich ist, eine wenig befahrene Strasse. Dort können Sie ohne Stress und äusseren Druck verschiedene Bremsmanöver, Schalten, Langsamfahren und das Fahren in Schräglage trainieren. So bekommen Sie wieder das richtige Feeling und gewöhnen sich an die körperliche und mentale Anstrengung beim Motorradfahren.

  5. Versetzen Sie sich in die anderen Verkehrsteilnehmer und passen Sie Ihren Fahrstil an

    Vor allem zum Start der Saison sollten Sie überaus vorausschauend fahren – die Autofahrer sind noch nicht wieder an die Motorräder gewohnt. Lassen Sie sich nicht stressen und halten Sie immer genug Abstand. Aus seiner LKW- und Fahrlehrer-Erfahrung weiss Gianni Sebestin, dass besonders der berühmte tote Winkel immer wieder unterschätzt wird. Deswegen lässt er seine Fahrschüler in die LKW-Kabine setzen, um ihnen dafür ein Gefühl zu geben. Zudem empfiehlt er besonders am Anfang, viele Pausen zur Erholung einzulegen.

Statistisch passieren die meisten Unfälle immer am Anfang der Motorradsaison. Fahren Sie also in den ersten Monaten besonders vorsichtig und überschätzen Sie sich nicht. Und sollte wirklich etwas passieren: smile.direct schützt Sie mit der direktesten Motorradversicherung der Schweiz – damit Sie unbeschwert und mit einem guten Gefühl auf Ihrem Motorrad losfahren können!


 
Fahrlehrer_Gianni__Motorradsaison_Toeff_smile_direct

Das ist Gianni Sebestin

Gianni Sebestin hat das Benzin im Blut. Schon als Kind schraubte er an seinem Töffli herum und auch jetzt noch ist sein Lieblingsort die Garage. Den Kindheitstraum LKW-Fahrer hat er sich ebenso erfüllt: 17 Jahre lang fuhr er kreuz und quer durch die Schweiz. Vor sieben Jahren hat er sich dazu entschlossen, den Job an den Nagel zu hängen und Auto- und Motorrad-Fahrlehrer zu werden.

Gianni Sebestin führt mittlerweile seine eigene Fahrschule LetZHGo in Zürich. Seine Fahrschüler wählten ihn wegen seiner unkonventionellen und persönlichen Lehrmethoden dreimal zum „Topfahrlehrer“. Bekannt ist er zudem aus der SAT1-Serie „Die Fahrschüler“, in der er blutigen Anfängern mit viel Witz und Kreativität das Autofahren erklärte. Sein Anspruch ist: Alle können das Fahren lernen.