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Die fünf Lieblingspässe von Gianni Sebestin

31.05.2017

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Zahlreiche Kurven und Bergpanorama – eine Tour durch die Berge ist die Erfüllung für jeden Biker. Unser Töff-Experte Gianni Sebestin stellt seine Lieblingspässe vor und erklärt, warum diese für ihn so besonders sind.


"Das Geile am Töff-Fahren sind die Kurven. Und die gibt es bei Pässen zuhauf."

Doch bevor es losgeht gibt Gianni Sebestin nützliche Tipps zur Vorbereitung und Planung: „Touren fahre ich grundsätzlich nie alleine. Das Gemeinschaftsgefühl und das Zusammenfahren macht eine Tour erst richtig lohnenswert. Wir haben einen Gruppenchat, in den jeder Vorschläge für Touren postet. Dann fahren wir spontan am Wochenende los. Wenn ich mir die Tour auf der Landkarte aussuche, gebe ich die Route vorher ins Navi ein – Hauptkriterium: kurvenreich!“

Die wichtigsten Tipps vom Profi:

  • Vorab fit halten durch Joggen oder Fitness-Training
  • Mindestens acht Stunden Schlaf in der Nacht davor
  • Kein Alkoholgenuss am Vorabend
  • Genügend Wasser trinken und gut frühstücken


1.    Klausenpass

Der Klausenpass ist perfekt geeignet für einen spontanen und entspannten Sonntagsausflug. Malerisch im Schächental und Urnerboden gelegen führt die Passstrasse von Glarus nach Uri. Almen, Wiesen, Wald und bezaubernde Dörfer zieren den Weg. Der finale Anstieg und der Abstieg nach Altdorf sind mit sehr schönen Kehren und Kurven geschmückt, die auf dem Töff richtig Spass machen. Aber: Aufpassen auf Schlaglöcher!

  • Länge: 47 Kilometer (von Altdorf bis Linthal)
  • Höhenmeter: 1'542 Meter bergauf und 1'332 Meter bergab
  • Steigung: durchschnittlich ca. 6%, maximal 9%
  • Höchster Punkt: 1'948 Meter
  • Kehren: 34
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel



2.    Stilfser Joch


Das weltbekannte Stilfser Joch gilt als eine der am schwersten zu fahrenden Pass-Strassen der Alpen. Um die 87 Spitzkehren in spektakulärer Umgebung bewältigen zu können, benötigen Sie Fahrkönnen, Geduld und grosse Motorraderfahrung. Das Joch ist der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen und verbindet die Lombardei mit Südtirol. Für Gianni ist das Stilfser Joch immer das Highlight des Jahres und zugleich sein Saisonabschluss.

  • Länge: 32 Kilometer (von Bormio bis Prad)
  • Höhenmeter: 1'570 Meter bergauf und 1'867 Meter bergab
  • Steigung: durchschnittlich ca. 7%, maximal 15%
  • Höchster Punkt: 2'757 Meter
  • Kehren: 87
  • Schwierigkeitsgrad: schwer



3.    Brünigpass


Trotz weniger Höhenmeter ist der Brünigpass keineswegs langweilig für Töff-Fahrer. Da es nicht so viele Kehren gibt, können Sie auch mal etwas mehr Gas geben. Gianni mag den Pass gerade deswegen so gern. Die Strasse ist breit und gut ausgebaut. Wunderschöne Aussichten und zwei bezaubernde Seen (Sarner See und Lungernsee) laden zum Verweilen ein.

  • Länge: 28 Kilometer (von Brienzwiler bis Giswil)
  • Höhenmeter: 328 Meter bergauf und 524 Meter bergab
  • Steigung: durchschnittlich ca. 5%, maximal 13%
  • Höchster Punkt: 1'008 Meter
  • Kehren: 11
  • Schwierigkeitsgrad: leicht

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4.    Grimselpass

Der Grimselpass wird nicht umsonst als König unter den Schweizer Alpenpässen bezeichnet. Die Streckenführung und die Landschaft sind wunderschön – besonders, wenn man ihn von Norden nach Süden bezwingt. Nachteil der Schönheit: Am Wochenende und in den Ferien ist sehr viel Verkehr, was den Fahrspass erheblich mindern kann.

  • Länge: 32 Kilometer (von Innertkirchen bis Gletsch)
  • Höhenmeter: 1'550 Meter bergauf und 831 Meter bergab
  • Steigung: durchschnittlich ca. 6%, maximal 11%
  • Höchster Punkt: 2'164 Meter
  • Kehren: 18
  • Schwierigkeitsgrad: mittel



5.    Sustenpass

Wie auch für den Grimselpass ist der Ausgangsort Innertkirchen im Kanton Bern. Gianni fährt gerne zuerst den Brünigpass und entscheidet dann spontan, ob er danach den Susten- oder Grimselpass nimmt. Die Strasse ist gut ausgebaut und angenehm zu fahren. Landschaftlich gesehen hat die Strecke durch das Gadmental einiges zu bieten, auf der Passhöhe finden Sie einen netten Bikertreff mit schönem Ausblick auf den Steingletscher.

  • Länge: 45 Kilometer (von Innertkirchen bis Wassen)
  • Höhenmeter: 1'644 Meter bergauf und 1'337 Meter bergab
  • Steigung: durchschnittlich ca. 7%, maximal 13%
  • Höchster Punkt: 2'224 Meter
  • Kehren: 23
  • Schwierigkeitsgrad: mittel


 

Giannis Touren-Tipp: Route des Grandes Alpes

Bei der Route des Grandes Alpes kommt Gianni Sebestin richtig ins Schwärmen. Besonders der Wechsel der Landschaften und am Schluss die Abfahrt zum Meer haben es dem passionierten Biker angetan. Vom Genfer See führt die spektakuläre Strecke durch die französischen Alpen bis runter an die Côte dÀzur. Für Gianni sollte jeder Biker diese Route einmal bezwungen haben.

700 Kilometer, 15 Alpenpässe und unzählige Kurven – die Route des Grandes Alpes ist ein Biker-Paradies, anspruchsvoll und nichts für Ungeübte. Der höchste Punkt ist am Col d´Iseran auf 2'764 Metern. Aufgrund der Höhenlage sollten Sie die Tour nur für die Monate Juli bis September planen. Die Strecke selbst ist gut durch Meilensteine markiert, auf denen Strassennummer, Meereshöhe und oft die Entfernung zum nächsten grösseren Ort steht.

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Das ist Gianni Sebestin

Gianni Sebestin hat das Benzin im Blut. Schon als Kind schraubte er an seinem Töffli herum und auch jetzt noch ist sein Lieblingsort die Garage. Den Kindheitstraum LKW-Fahrer hat er sich ebenso erfüllt: 17 Jahre lang fuhr er kreuz und quer durch die Schweiz. Vor sieben Jahren hat er sich dazu entschlossen, den Job an den Nagel zu hängen und Auto- und Motorrad-Fahrlehrer zu werden.

Gianni Sebestin führt mittlerweile seine eigene Fahrschule LetZHGo in Zürich. Seine Fahrschüler wählten ihn wegen seiner unkonventionellen und persönlichen Lehrmethoden dreimal zum „Topfahrlehrer“. Bekannt ist er zudem aus der SAT1-Serie „Die Fahrschüler“, in der er blutigen Anfängern mit viel Witz und Kreativität das Autofahren erklärte. Sein Anspruch ist: Alle können das Fahren lernen.